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Salvador Dalí

Salvador Dalí (1904–1989) war ein spanischer Surrealist, berühmt für seine technisch präzisen, traumartigen Bilder voller Rätsel und Symbolik. Ikonisch sind seine schmelzenden Uhren in „Die Beständigkeit der Erinnerung“ – Dalí machte das Unbewusste zur Bühne und inszenierte sich zugleich als Kunstfigur.

Neon-Schild „Demnächst erhältlich“

Salvador Dalí, berühmt für seinen gezwirbelten Schnurrbart und seine Lust an der Inszenierung, zählt bis heute zu den prägenden Namen des Surrealismus. Seine Bildwelt ist bevölkert von Rätseln, Symbolen und optischen Fallen – technisch brillant ausgeführt und zugleich voller Irritation. Die weichen Uhren aus dem Gemälde „Die Beständigkeit der Erinnerung“ sind dafür zum Sinnbild geworden: Zeit erscheint nicht als verlässliche Ordnung, sondern als etwas Dehnbares, Fragiles, aus dem Takt geraten.

Die Präsentation zeigt ausgewählte grafische Arbeiten Dalís – Radierungen, Lithografien und Mischtechniken – und macht deutlich, wie zentral die Druckgrafik für sein Werk ist. Zu sehen sind unter anderem Blätter aus den Zyklen „Fleurs“ sowie „Die Göttliche Komödie“. Dalí nutzt das Medium nicht als Nebenfeld, sondern als präzises Labor: Linie, Tonwert und Komposition werden so kontrolliert eingesetzt, dass sich Wirkung und Mehrdeutigkeit gezielt aufbauen.

Im Mittelpunkt stehen Motivvielfalt, Methode und die Genauigkeit der Ausführung. Die Blätter überzeugen durch akribische Linienführung, klare Abstufungen und eine bewusst angelegte Doppelbödigkeit. Doppelbilder, morphende Formen und verschobene Maßstäbe erzeugen jene typische Unsicherheit des Blicks, bei der sich das Gesehene jederzeit verwandeln kann. Florale Metamorphosen stehen neben dantesken Bildfindungen – zwischen Inferno, Läuterungsberg und Paradies – und verbinden Verführung, Bedrohung und Ironie.

Was auf den ersten Blick traumhaft oder spontan wirkt, ist bei Dalí kalkuliert. Seine Bilder sind Konstruktionen: ein gesteuertes Spiel mit Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination, das den Betrachter nicht nur anschauen lässt, sondern ständig zum „Umsehen“ zwingt. Genau darin liegt die besondere Spannung dieser grafischen Arbeiten: Sie sind präzise gebaut – und bleiben trotzdem offen, irritierend und überraschend.

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