Pablo Picasso
Pablo Picasso (1881–1973) war ein spanischer Künstler und einer der einflussreichsten Erneuerer der Moderne. Er prägte den Kubismus, experimentierte radikal mit Form und Perspektive und schuf mit Werken wie „Guernica“ Ikonen der Kunstgeschichte.

Pablo Picasso wurde 1881 in Málaga (Spanien) geboren und gilt als einer der einflussreichsten Künstler der Moderne. Früh gefördert, absolvierte er eine klassische Ausbildung, bevor er ab 1904 dauerhaft in Paris arbeitete und sich dort als zentrale Figur der Avantgarde etablierte.
Seine Entwicklung verlief in markanten Phasen: auf die melancholische Blaue Periode folgte die wärmere Rosa Periode. Ab 1907 leitete er mit radikal vereinfachten Formen und neuartigen Perspektiven eine Umwälzung ein und begründete gemeinsam mit Georges Braque den Kubismus, der die Darstellung von Raum und Körper nachhaltig veränderte.
Picasso arbeitete extrem vielseitig – Malerei, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Keramik, Bühnenbild – und experimentierte ständig mit Techniken und Stilen. Ein politischer Höhepunkt seines Werks ist „Guernica“ (1937), ein weltbekanntes Antikriegsbild, das auf die Zerstörung der baskischen Stadt im Spanischen Bürgerkrieg reagiert.
Bis zu seinem Tod 1973 in Mougins (Frankreich) blieb Picasso künstlerisch produktiv und hinterließ ein riesiges Œuvre, das die Kunst des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat.













